
Die Burg Trausnitz
Die Burg Trausnitz wurde im 12. Jahrhundert erbaut, der
Sachsenturm bereits 794 und die Versöhnungskapelle 1325.
Die besondere Bedeutung von Trausnitz liegt im Streit zwischen
dem Wittelsbacher Ludwig dem Bayern und dem Habsburger Friedrich
dem Schönen von Österreich um die deutsche Kaiserkrone begründet.
Dieser achtjährige Bürgerkrieg fand sein vorläufiges Ende
in der letzten und größten Ritterschlacht zwischen Ampfing
und Mühldorf am 28. September 1322. Nicht nur, dass Ludwig
der Bayer als Sieger das Schlachtfeld verließ, ihm gelang
auch die Gefangennahme von Friedrich dem Schönen. Diesen
Gefangenen vertraute er seinem treuen Gefolgsmann Weichnant
von Trausnitz an, der ihn auf seiner abgelegenen Burg in
sicheren Gewahrsam nahm.
Hier in Trausnitz, im obersten Turmgeschoss der Burg (das
sog. Königsgemach), musste Friedrich der Schöne von 1322
bis 1325 seine Gefangenschaft verbringen. Eine Versöhnung
der beiden Kontrahenten wurde 1325 durch den Papst herbeigeführt.
Aus diesem Anlass wurde die Versöhnungskapelle erbaut.
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Burgführung:
Unser Führer hat uns das Mittelalter
so klasse beschrieben, dass wir uns die Sachen von damals
echt gut vorstellen konnten.
  
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